Ebola - Praktische Tipps für Deutsche

Ärzte ohne Grenzen Bild vergrößern Ein Team von Ärzte ohne Grenzen verteilt Schutzhandschuhe an die Familien von Ebola-Patienten in Guinea (© dpa/picture alliance) Die seit Ende 2013 vorherrschende Ebola-Epidemie in Westafrika konnte mit internationaler Hilfe mittlerweile weitgehend unter Kontrolle gebracht werden. Allerdings können in den betroffenen Ländern Guinea, Sierra Leone und Liberia immer wieder vereinzelt neue Fälle auftreten. Um eine Verbreitung zu verhindern werden erkrankte Reisende nach wie vor auch an den Flughäfen der westafrikanischen Staaten u.U. auf einschlägige Symptome geprüft.

Die Botschaft beobachtet die Lage mit großer Wachsamkeit und in stetem Kontakt mit staatlichen und nichtstaatlichen Experten, um zeitnah über neue Entwicklungen informieren zu können. Sofern Sie mit Ihren Kontaktdaten in der Elefand- Liste der Botschaft geführt werden, erhalten Sie in diesem Fall schnellstmöglich Nachricht. Um sich in die Elefand-Liste einzutragen, melden Sie sich bitte in unserer Konsularabteilung.

Vorsorglich rät die Botschaft allen Deutschen, sich mit den nebenstehenden Informationen  des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes vertraut zu machen

und folgende Empfehlungen zu beachten:

1. Berühren Sie keine kranken Menschen oder Tote, halten Sie sich von Gesundheitseinrichtungen in den betroffenen Ländern fern.

2. Vermeiden Sie Kontakt mit Objekten, die mit der Körperflüssigkeit erkrankter Personen in Berührung kamen (z. B. Injektionsnadeln mit Blut).

3. Essen Sie kein Fledermausfleisch oder Fleisch von Wildtieren („bush meat“), berühren Sie keine lebendigen oder toten Wildtiere. Essen Sie keine angefressenen Früchte.

4. Gemüse und Obst sollten prinzipiell gut gewaschen/geschält/gekocht werden.

5. Waschen Sie sich regelmäßig die Hände mit Seife.

6. Reinigen/desinfizieren Sie verschmutzte Oberflächen.

Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Sollten Sie beabsichtigen, in die Epidemiegebiete zu reisen, beachten Sie bitte die tagesaktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Reise- und Sicherheitshinweise zu Guinea

Reise- und Sicherheitshinweise zu Liberia

Reise- und Sicherheitshinweise zu Sierra Leone

Ebola-Informationen

Arbeit im Laborzelt

Allgemeine Informationen zu Ebola

Krisenstab Auswäertiges Amt

Das nachfolgende Merkblatt informiert allgemein über die Ebola-Krankheit

Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes rät

Besucher mit Afrika-Puzzle

Konkrete Informationen zur Situation in Westafrika sowie wichtige Hinweise zum Umgang mit der Ebola-Epidemie finden Sie hier:

Unterstützung im Kampf gegen Ebola

Protokollhof

Die aktuelle Ebola-Krise in Westafrika ist die schlimmste Epidemie seit der Entdeckung des Virus im Jahr 1976. Angesichts einer steigenden Zahl von Ebola-Infizierten und der Gefahr einer weiteren unkontrollierten Ausbreitung hat das Auswärtige Amt bisher knapp 1,4 Millionen Euro für die Bekämpfung des Virus zur Verfügung gestellt.